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Im Vordergrund grasen Breitmaulnashörner neben einem halb ausgetrockneten Flussbett, dahinter erstreckt sich das hügelige Buschveld des Hluhluwe-iMfolozi-Parks, KwaZulu-Natal, SüdafrikaBjørn Christian Tørrissen, CC BY-SA 4.0 / Wikimedia Commons
Tierwelt & Safari

Hluhluwe-iMfolozi Park

KwaZulu-Natal
  • Big Five
Maschinell übersetzt.Das englische Original ansehen

Beste Reisezeit

Mai bis September (die trockenen Wintermonate), wenn die schüttere Vegetation und die sich an Wasserstellen sammelnden Tiere die besten Tierbeobachtungen ermöglichen.

Am 30. April 1895 von der Kolonialregierung Natals proklamiert, ist Hluhluwe-iMfolozi weithin als das älteste proklamierte Naturschutzgebiet Afrikas dokumentiert. Heute von Ezemvelo KZN Wildlife verwaltet, vereint der rund 960 km2 große Park zwei historische Reservate: die nebligen, bewaldeten Hügel und Grasländer des nördlichen Hluhluwe-Abschnitts und die offene Savanne des südlichen iMfolozi, durchzogen von den Flüssen Black und White iMfolozi. Lange vor der europäischen Besiedlung diente dieses Land als königliches Jagdgebiet des Zulu-Königreichs.

Am bekanntesten ist der Park als der Ort, der das Südliche Breitmaulnashorn rettete. Bis zum späten neunzehnten Jahrhundert war die Unterart an den Rand der Auslöschung gejagt worden; eine Restpopulation überlebte in iMfolozi. In den 1950er- und 1960er-Jahren starteten Wildhüter Ian Player und sein Team die Operation Rhino, fingen Tiere ein und siedelten sie um, um das Breitmaulnashorn in seinem früheren Verbreitungsgebiet wieder anzusiedeln. Das Reservat bleibt eines der weltweit bedeutendsten Rückzugsgebiete für die Art, auch wenn die Nashörner hier wie andernorts weiterhin unter dem Druck der Wilderei stehen.

Es ist der einzige staatlich geführte Park in KwaZulu-Natal, in dem alle Big Five (Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn) vorkommen, dazu mehr als 80 Säugetierarten und Hunderte von Vogelarten. Von Camps wie Hilltop und Mpila führen Selbstfahrer-Routen und geführte Wanderungen in alle Richtungen. Besucher sollten beachten, dass der Park in einer Zone mit geringem Risiko liegt (also nicht malariafrei ist), weshalb Vorsichtsmaßnahmen in den feuchten Sommermonaten sinnvoll sind; der trockene Winter ist zugleich die kühlste Reisezeit und die beste für Tierbeobachtungen.

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